Um die Passform eines Artikels besser einzuschätzen, vergleichen Sie die angegebenen Maße mit einem ähnlichen Kleidungsstück, das Ihnen gut passt.
Ein gut passendes Kleidungsstück auswählen
Flach und ohne Spannung auslegen
Maße nehmen und mit den Artikelangaben vergleichen
Wichtig: Die folgenden Grafiken zeigen die Messung am Kleidungsstück. Für die Ermittlung Ihrer deutschen Konfektionsgröße verwenden Sie dagegen Ihre Körpermaße im Größenratgeber.
Oberteile & Kleider
Brustweite: Waagerecht auf Höhe der Brust von Achsel zu Achsel messen.
Taillenweite: Die Breite auf Taillenhöhe messen.
Hüftweite: Die Breite im Hüftbereich messen. Bei ausgestellten Oberteilen ist auch die Saumweite hilfreich.
Gesamtlänge: Vom oberen Schulterpunkt bis zum unteren Saum messen.
Ärmellänge: Je nach Schnitt von der Schulternaht bis zum Ärmelende messen. Bei überschnittenen Schultern kann der Messpunkt abweichen.
Hosen
Bundweite: Den geschlossenen Hosenbund flach von einer Seite zur anderen messen, ohne ihn zu dehnen.
Hüftweite: Waagerecht an der breitesten Stelle im Hüftbereich messen.
Leibhöhe: Den Abstand von der oberen Bundkante bis zur Schrittnaht messen.
Innenbeinlänge: Von der Schrittnaht entlang der inneren Beinnaht bis zum Saum messen.
Gesamtlänge: Von der oberen Bundkante entlang der Außenseite bis zum Saum messen.
Röcke
Bundweite: Den Bund flach von einer Seite zur anderen messen, ohne ihn zu dehnen.
Hüftweite: Auf Hüfthöhe waagerecht messen. Bei weit ausgestellten Röcken ist die Schnittform zusätzlich entscheidend.
Gesamtlänge: Von der oberen Bundkante bis zum Saum messen.
Breite oder Umfang – was ist der Unterschied?
Die Grafiken zeigen jeweils die einfach gemessene Breite des flach liegenden Kleidungsstücks. Wird beim Artikel ein Umfang angegeben, verdoppeln Sie Ihre gemessene Breite.
Beispiel: 55 cm Brustweite × 2 = 110 cm Brustumfang.
Bei dehnbaren Stoffen und elastischen Bündchen kann die tatsächliche Passform zusätzlich variieren. Beachten Sie deshalb auch die Schnitt- und Materialangaben in der Produktbeschreibung.