In unseren Produktbeschreibungen bei meinkleidchen finden Sie oft spezielle Begriffe aus der Welt der Mode. Damit Sie diese Fachbegriffe ohne Schwierigkeiten verstehen können, haben wir zusammen mit unserem Einkaufsteam und unseren Herstellern ein informatives Modelexikon für Sie erstellt. Dieses Glossar bietet Ihnen die Möglichkeit, unbekannte Modebegriffe schnell und einfach nachzuschlagen, sodass Sie immer bestens informiert sind.
Die A-Linie bezeichnet eine Schnittform, die im oberen Bereich vergleichsweise schmal ist und sich zum Saum hin erweitert. Dadurch erinnert die Silhouette an den Buchstaben A. A-Linien-Schnitte finden sich bei Kleidern, Röcken, Tuniken und Oberteilen und können je nach Material weich fallend oder klarer geformt wirken.
Abendkleider sind für festliche oder formelle Anlässe gedachte Kleider. Sie können bodenlang oder kürzer geschnitten sein und werden häufig aus Materialien wie Chiffon, Satin, Spitze oder Seide gearbeitet. Details wie Pailletten, Stickereien oder Drapierungen sind je nach Modell möglich.
Ajourmuster sind durchbrochene Strukturen, die beim Stricken oder Häkeln gezielt durch Lochmuster entstehen. Sie verleihen Kleidungsstücken eine leichte, luftige Optik. Ajourmuster finden sich häufig bei Pullovern, Strickjacken, Tops oder Schals und können je nach Garn und Muster dezent oder dekorativ wirken.
Alpaka ist eine feine Naturfaser aus dem Fell des Alpakas, eines südamerikanischen Kameliden. Sie wird wegen ihres weichen Griffs, ihres geringen Gewichts und ihrer guten Wärmeeigenschaften geschätzt. Alpakawolle wird vor allem für Strickwaren, Schals und andere wärmende Kleidungsstücke verwendet. Wie gut sie von empfindlicher Haut vertragen wird, ist individuell unterschiedlich.
Angorawolle wird aus dem Haar des Angorakaninchens gewonnen und ist sehr weich, leicht und wärmend. Häufig wird sie mit anderen Fasern gemischt, um Verarbeitung und Haltbarkeit zu verbessern. Mehr zu Eigenschaften und Pflege finden Sie in unserem Materialratgeber Angorawolle.
Animal Prints sind Muster, die Fell- oder Hautzeichnungen von Tieren aufgreifen, zum Beispiel Leopard, Zebra oder Schlange. Sie können großflächig oder als einzelnes Detail eingesetzt und mit ruhigen Farben oder weiteren Mustern kombiniert werden.
Der Anorak ist eine meist sportliche Jacke, die häufig eine Kapuze besitzt und Schutz vor Wind oder Nässe bieten kann. Die Bezeichnung geht auf traditionelle Kleidungsformen indigener Bevölkerungsgruppen der Arktis zurück. Heute gibt es Anoraks in vielen Materialien und Schnitten, von funktionaler Outdoor-Bekleidung bis zu modischen Varianten.
Bei einem asymmetrischen Schnitt sind die beiden Seiten eines Kleidungsstücks bewusst unterschiedlich gestaltet. Das kann sich zum Beispiel an Saum, Ausschnitt oder Drapierung zeigen. Ein asymmetrischer Saum kann vorne kürzer, seitlich länger oder auf einer Seite stärker ausgeprägt sein.
Ausbrenner, auch Devour oder Devoré genannt, bezeichnet eine Textiltechnik, bei der bei Mischgeweben ein Faseranteil stellenweise entfernt wird. Dadurch entstehen transparente oder halbtransparente Muster. Solche Effekte werden unter anderem bei Blusen, Kleidern und dekorativen Einsätzen eingesetzt.
Die Ballonform entsteht durch mehr Weite im mittleren Bereich und einen schmaler zulaufenden Saum. Bei Kleidern und Röcken wirkt die Silhouette dadurch weich gerundet und voluminöser, ohne körpernah anzuliegen.
Baumwolle ist eine pflanzliche Naturfaser. Sie ist meist hautfreundlich, saugfähig und vielseitig einsetzbar; Griff und Pflege hängen von Verarbeitung und Materialmischung ab. Ausführliche Informationen finden Sie im Materialratgeber Baumwolle.
Bengalin bezeichnet ein festes, häufig elastisches Gewebe mit feiner Querrippen-Struktur. Moderne Bengalin-Hosen bestehen oft aus Mischgeweben mit Elasthan und bieten dadurch Formstabilität und Bewegungsfreiheit. Die genaue Faserzusammensetzung kann je nach Artikel variieren.
Blumenmuster oder florale Muster zeigen Blüten, Blätter oder andere pflanzliche Motive. Sie können fein und zurückhaltend, großflächig oder kontrastreich gestaltet sein und kommen häufig bei Kleidern, Blusen, Tuniken und Röcken vor.
Ein Blusenkleid verbindet typische Merkmale einer Bluse mit der Länge eines Kleides. Häufig besitzt es eine Knopfleiste, einen Kragen oder Bindegürtel. Blusenkleider können gerade, tailliert oder ausgestellt geschnitten sein.
Ein Blusentop verbindet die leichte, oft fließende Verarbeitung einer Bluse mit der schlichteren Form eines Tops. Blusentops können ärmellos oder mit kurzen Ärmeln gearbeitet und zu Hosen, Röcken oder unter Strick getragen werden.
Boho oder Boho-Chic bezeichnet einen von Bohemian- und Hippie-Einflüssen geprägten Stil. Typisch sind fließende Silhouetten, Stickereien, Fransen, florale oder ethnisch inspirierte Muster sowie Natur- und Erdtöne.
Ein Bolero ist eine kurze Jacke oder Strickjacke, die meist oberhalb der Hüfte endet. Durch die verkürzte Länge lässt er sich besonders gut über Kleidern, Tuniken oder längeren Oberteilen tragen.
Bündchen sind elastische Strickbündchen, die häufig an den Abschlüssen von Kleidungsstücken wie Pullovern, Hosen und Jacken verwendet werden. Sie sorgen nicht nur für einen bequemen Sitz, sondern verhindern auch, dass Kälte eindringt. Bündchen können aus verschiedenen Materialien wie Baumwolle, Wolle oder synthetischen Fasern bestehen und in unterschiedlichen Breiten und Farben erhältlich sein. Sie sind eine praktische Ergänzung zu vielen Kleidungsstücken und tragen zur Funktionalität und zum Stil bei.
Ein Cape ist ein ärmelloses Oberbekleidungsstück, das über die Schultern fällt und meist offen oder mit einem Verschluss am Hals getragen wird. Je nach Länge und Material kann ein Cape leicht und dekorativ oder wärmend gearbeitet sein und über Kleidern, Blusen oder Strick getragen werden.
Cardigan ist die englische Bezeichnung für eine vorne offene oder zu schließende Strickjacke. Je nach Modell reicht sie von kurz geschnittenen Varianten bis zu langen, weich fallenden Formen. Strickjacken & Cardigans lassen sich gut als zusätzliche Lage über Blusen, Shirts und Kleidern tragen.
Casual bezeichnet einen entspannten, ungezwungenen Kleidungsstil. Typisch sind unkomplizierte Kombinationen, bequeme Schnitte und gut kombinierbare Kleidungsstücke. Welche Teile als casual gelten, hängt vom Anlass und vom jeweiligen Stil ab.
Chiffon ist ein sehr leichtes, feines und meist transparentes Gewebe mit leicht körnigem Griff. Es kann unter anderem aus Seide oder Polyester hergestellt werden und wird häufig für Blusen, Kleider, Ärmel oder dekorative Lagen verwendet. Mehr dazu finden Sie im Materialratgeber Chiffon.
Color Blocking bezeichnet die bewusste Kombination klar voneinander abgegrenzter Farbflächen in einem Outfit oder Kleidungsstück. Häufig werden zwei oder mehr kontrastierende oder kräftige Farben miteinander kombiniert. Der Begriff beschreibt dabei vor allem das Gestaltungsprinzip und nicht einen bestimmten Schnitt oder ein bestimmtes Material.
Crashlook oder Crinkle bezeichnet eine bewusst geknitterte, unregelmäßig strukturierte Oberfläche. Die Faltenstruktur gehört zum Design und soll in der Regel nicht vollständig glattgebügelt werden. Maßgeblich sind immer die Pflegehinweise des jeweiligen Artikels.
Die Culotte ist eine weit geschnittene Hose, die meist etwa zwischen Knie und Knöchel endet. Durch das weite Bein kann sie optisch an einen Rock erinnern. Culottes gibt es aus leichten, fließenden Stoffen ebenso wie aus festerer Ware und sie lassen sich je nach Modell leger oder eleganter kombinieren.
Cut-Outs sind gezielt platzierte Aussparungen oder Öffnungen in Kleidungsstücken. Sie können sich beispielsweise an Schultern, Taille, Rücken oder Ausschnitt befinden und dienen als dekoratives Designelement. Je nach Größe und Position wirken Cut-Outs dezent oder auffällig.
Ein Doppelreiher ist ein Blazer, Mantel oder eine Jacke mit zwei parallel angeordneten Knopfreihen. Durch die überlappende Vorderseite unterscheidet er sich vom Einreiher mit nur einer Knopfreihe.
Double-Face bezeichnet Stoffe oder Materialverbünde mit zwei vollwertig nutzbaren Seiten. Beide Seiten können unterschiedlich gefärbt oder strukturiert sein; bei Mänteln und Jacken kann dadurch auf ein separates Futter verzichtet werden.
Eine Drapierung entsteht, wenn Stoff gezielt gelegt, gerafft oder gefaltet wird. Dadurch können weiche Falten, fließende Linien oder zusätzliche Weite entstehen, zum Beispiel am Ausschnitt, an der Taille oder seitlich am Kleidungsstück.
Ein Dreiviertelarm endet zwischen Ellenbogen und Handgelenk. Diese Ärmellänge lässt einen Teil des Unterarms frei und wird häufig bei Blusen, Shirts, Kleidern und Strickmodellen verwendet.
Elasthan ist eine stark dehnbare Chemiefaser, die meist in kleinen Anteilen mit anderen Fasern gemischt wird. Sie kann Bewegungsfreiheit, Rücksprung und Formstabilität eines Stoffes verbessern. Mehr dazu finden Sie im Materialratgeber Elasthan.
Der Empire-Stil ist durch eine hoch angesetzte Taillen- oder Teilungsnaht direkt unterhalb der Brust gekennzeichnet. Darunter fällt der Stoff meist locker oder fließend. Kleider im Empire-Stil werden sowohl bei festlicher Mode als auch bei sommerlichen oder weich fallenden Kleidern eingesetzt.
Ein Etuikleid ist ein meist körpernah und relativ gerade geschnittenes Kleid ohne stark ausgestellte Rockpartie. Typisch sind eine klare Silhouette und eine Länge etwa um das Knie, wobei Schnitt und Länge je nach Modell variieren.
Der Faltenrock oder Plisseerock ist ein klassisches Kleidungsstück, das durch seine Faltenstruktur eine besondere Dynamik erhält. Diese Röcke sind vielseitig einsetzbar und können sowohl im Büro als auch in der Freizeit getragen werden. Faltenröcke sind in verschiedenen Längen und Materialien erhältlich und können mit unterschiedlichen Oberteilen kombiniert werden.
Faux Fur oder Fake Fur bezeichnet Kunstfell, also ein textiles Material mit fellähnlicher Oberfläche, das nicht aus Tierfell besteht. Es wird zum Beispiel für Besätze, Kragen oder Jacken verwendet. Materialzusammensetzung und Pflege unterscheiden sich je nach Artikel.
Feinstrick wird mit vergleichsweise feinen Garnen und kleinen Maschen gearbeitet. Dadurch entsteht eine glattere, leichtere Strickqualität als bei Grobstrick. Feinstrick eignet sich unter anderem für Pullover, Shirts, Kleider und leichte Strickjacken.
Das Fischgrätmuster ist ein V-förmiges, zickzackartiges Muster, das durch die versetzte Anordnung diagonaler Linien entsteht. Es wird häufig bei gewebten Stoffen für Mäntel, Blazer, Hosen oder Accessoires eingesetzt und erinnert optisch an die Gräten eines Fisches.
Flatterkleid ist eine umgangssprachliche Bezeichnung für ein locker und leicht fallendes Kleid, das sich beim Gehen deutlich bewegt. Häufig werden dafür weiche, fließende Stoffe und weitere Schnittformen verwendet.
Fledermausärmel sind ein modisches Detail, das durch einen weiten, schwingenden Schnitt gekennzeichnet ist. Diese Ärmelart sorgt für Bewegungsfreiheit und einen entspannten Look. Sie werden häufig in Blusen, Kleidern und Oberteilen verwendet und verleihen jedem Outfit eine feminine Note.
Fleece ist ein weicher, wärmender Maschenstoff, der häufig aus Polyester hergestellt wird. Er ist vergleichsweise leicht und wird besonders bei Freizeit- und Outdoor-Bekleidung eingesetzt. Je nach Materialstärke und Verarbeitung eignet sich Fleece als wärmende Zwischen- oder Außenschicht.
Flügelärmel sind kurze oder mittellange Ärmel, die vom Schulterbereich aus weit und locker fallen. Durch ihre ausgestellte Form erinnern sie an kleine Flügel und werden häufig bei Blusen und Kleidern eingesetzt.
Fransen sind dekorative Elemente, die häufig an Kleidung und Accessoires verwendet werden. Sie können aus verschiedenen Materialien gefertigt sein und verleihen Outfits eine dynamische und verspielte Note. Fransen sind besonders in Festivalmode und Boho-Looks vorhanden.
Galonstreifen sind längs verlaufende Zierstreifen, die meist seitlich an Hosen, Röcken oder Ärmeln angebracht werden. Ursprünglich stammt das Detail aus Uniform- und Festkleidung, heute wird es auch als sportliches oder kontrastierendes Designelement verwendet.
Glencheck ist ein mehrfarbiges Karomuster aus feinen und gröberen Linien, die sich zu größeren Karos überlagern. Es wird häufig bei Blazern, Hosen, Mänteln und Röcken eingesetzt.
Glockenärmel liegen am Oberarm zunächst schmaler an und werden zum Saum hin deutlich weiter. Je nach Schnitt beginnt die ausgestellte Form bereits am Ellenbogen oder erst weiter unten.
Grobstrick zeichnet sich durch größere, deutlich sichtbare Maschen und meist kräftigere Garne aus. Dadurch wirkt die Oberfläche strukturierter und voluminöser als bei Feinstrick.
Gürtel sind vielseitige Accessoires, die nicht nur funktional sind, sondern auch modische Akzente setzen. Sie können in verschiedenen Breiten, Materialien und Designs erhältlich sein. Gürtel können verwendet werden, um die Taille zu betonen, Kleider zu stylen oder als stilvolles Accessoire zu einem Outfit hinzuzufügen. Sie sind ein unverzichtbarer Bestandteil jeder Garderobe.
Hahnentritt ist ein klassisches zweifarbiges Karomuster mit gezackten, versetzt angeordneten Formen. Häufig wird es in Schwarz-Weiß oder anderen kontrastierenden Farbkombinationen verwendet.
Eine Haremshose ist weit geschnitten und besitzt meist einen tief sitzenden Schritt sowie schmalere Beinabschlüsse. Je nach Material kann sie weich fallen oder stärker strukturiert wirken.
Das Hemdblusenkleid kombiniert den klassischen Schnitt eines Hemdes mit der Form eines Kleides. Es hat oft eine Knopfleiste und einen Gürtel, der die Taille betont. Hemdblusenkleider sind vielseitig einsetzbar und können sowohl casual als auch elegant gestylt werden.
Ein Hemdkragen ist ein klassischer Kragen mit Umlegekragen und meist sichtbarem Kragensteg. Er findet sich vor allem bei Hemden, Blusen, Blusenkleidern und Hemdblusenkleidern.
High Waist bezeichnet Hosen, Röcke oder Shorts mit hoch sitzendem Bund. Der Bund liegt typischerweise in der Taille oder darüber. Wie der Schnitt wirkt und sitzt, hängt von Modell, Material und individuellen Proportionen ab.
Indigo ist ein tiefblauer Farbstoff, der traditionell für Denim-Stoffe verwendet wird. Diese Farbe verleiht Jeans ihren charakteristischen Look. Indigo ist in der Mode sehr beliebt und wird oft in verschiedenen Designs und Schnitten eingesetzt, von klassischen Jeans bis hin zu modernen Styles.
Auf italienischer Damenmode finden sich häufig italienische Bezeichnungen. Einige wichtige Übersetzungen: abito = Kleid, camicia = Hemd oder Bluse, cappotto = Mantel, cintura = Gürtel, giacca = Jacke, gonna = Rock, maglione = Pullover oder Strickpullover, pantaloni = Hose, scarpe = Schuhe und stivali = Stiefel.
Jeggings verbinden die Optik einer Jeans mit der Elastizität einer Leggings. Sie sind eng geschnitten und bestehen meist aus einem dehnbaren Material; aufgesetzte oder angedeutete Taschen und Nähte können den Jeanscharakter verstärken.
Jersey ist ein elastisches, gestricktes Material, das für seine Bequemlichkeit und Vielseitigkeit bekannt ist. Es wird häufig für T-Shirts, Jersey Kleider und Sportbekleidung verwendet, da es angenehm zu tragen ist und gut mit der Körperbewegung mitgeht. Jersey ist in verschiedenen Stoffvarianten und -gewichten erhältlich.
Ein Jerseykleid besteht aus gestricktem Jersey und ist dadurch meist weich, dehnbar und bewegungsfreundlich. Je nach Materialmischung und Schnitt kann Jersey fließend fallen oder formstabiler wirken.
Der Kaftan ist ein langes, lockeres Kleidungsstück, das oft mit bunten Mustern oder Stickereien verziert ist. Kaftans sind in vielen Kulturen verbreitet und werden sowohl als Freizeit- als auch als Abendkleidung getragen. Sie sind angenehm zu tragen und eignen sich hervorragend für warme Wetterbedingungen.
Ein Kapuzenpullover, auch Hoodie genannt, ist ein Pullover oder Sweatshirt mit angesetzter Kapuze. Modelle können offen, geschlossen, mit Kordelzug oder mit zusätzlichen Taschen gearbeitet sein.
Karomuster entstehen durch sich kreuzende horizontale und vertikale Linien oder Farbflächen. Zu den bekannten Varianten gehören beispielsweise Glencheck, Hahnentritt und Vichy.
Kaschmir ist eine besonders feine tierische Naturfaser aus dem Unterhaar der Kaschmirziege. Sie ist leicht, weich und wärmeisolierend. Weitere Informationen finden Sie im Materialratgeber Kaschmir.
Kastenform bezeichnet einen eher geraden, locker fallenden Schnitt mit wenig Taillierung. Oberteile in Kastenform wirken häufig etwas breiter und kürzer als körpernah geschnittene Modelle.
Bei einer Kellerfalte, englisch Inverted Pleat, werden zwei Falten so nach innen gelegt, dass sich ihre Bruchkanten in der Mitte treffen. Die Falte schafft zusätzliche Weite und wird zum Beispiel bei Röcken, Kleidern oder am Rücken von Oberteilen eingesetzt.
Lagenlook oder Layering bedeutet, mehrere Kleidungsstücke sichtbar übereinander zu tragen. Unterschiedliche Längen, Materialien und Weiten können dabei bewusst kombiniert werden, zum Beispiel Tunika, Strickjacke und Schal.
Lederimitat bezeichnet Materialien, die optisch an Leder erinnern, aber nicht aus echtem Leder bestehen. Häufig werden Kunststoffe wie Polyurethan verwendet, teilweise auch textile oder pflanzenbasierte Trägermaterialien. Eigenschaften und Pflege unterscheiden sich je nach Aufbau deutlich.
Leggings sind eng anliegende, elastische Hosen ohne klassische Verschlusskonstruktion. Je nach Materialstärke werden sie als eigenständige Hose oder unter längeren Oberteilen, Tuniken und Kleidern getragen.
Leinen ist eine pflanzliche Naturfaser aus Flachs. Typisch sind eine eher feste, natürliche Struktur, gute Luftdurchlässigkeit und die charakteristische Knitterneigung. Weitere Informationen finden Sie im Materialratgeber Leinen.
Leinenlook bezeichnet Stoffe, deren Oberfläche optisch an Leinen erinnert, obwohl sie ganz oder teilweise aus anderen Fasern bestehen. Typisch sind eine leicht unregelmäßige Struktur und eine eher matte Oberfläche.
Lochstickerei ist eine dekorative Sticktechnik, die oft in romantischen oder vintage-inspirierten Kleidungsstücken verwendet wird, um Texturen und Muster zu schaffen.
Eine Longbluse ist länger geschnitten als eine klassische Bluse und reicht meist über die Hüfte. Je nach Länge und Schnitt kann sie zu Hosen oder Leggings getragen und teilweise auch tunikaähnlich kombiniert werden.
Longsleeve ist die englische Bezeichnung für ein langärmeliges Shirt oder Oberteil. Es kann körpernah, gerade oder locker geschnitten und allein oder als zusätzliche Lage getragen werden.
Low Waist bezeichnet einen Hosen- oder Rockschnitt, der tief auf der Hüfte sitzt. Dieser Stil kann verschiedene Looks kreieren und ist oft in modischen Designs zu finden.
Eine Manschette ist der Abschluss eines Ärmels, besonders bei Hemden und Blusen. Sie kann mit Knöpfen, Manschettenknöpfen, Gummizug oder dekorativen Details gearbeitet sein. Ein umgeschlagener Hosenabschluss wird dagegen meist als Umschlag bezeichnet.
Marlene-Hose ist eine weit geschnittene Hose, die in den 1930er Jahren populär wurde und oft mit eleganten Outfits kombiniert wird.
Maschenware bezeichnet textile Flächen, die aus ineinandergreifenden Garnschlingen hergestellt werden, etwa durch Stricken oder Wirken. Dazu gehören beispielsweise Jersey, Strick und viele elastische Bekleidungsstoffe. Wie dehnbar Maschenware ist, hängt von Konstruktion, Garn und Material ab.
Ein Maxikleid ist lang geschnitten und reicht je nach Körpergröße und Modell ungefähr bis zum Knöchel oder Boden. Maxikleider können körpernah, weit oder in A-Linie gearbeitet sein.
Melange bezeichnet eine melierte Farbwirkung, die durch unterschiedlich gefärbte Fasern oder Garne entsteht. Dadurch wirkt die Oberfläche nicht einfarbig, sondern fein gesprenkelt oder changierend.
Merinowolle ist eine feine Wolle von Merinoschafen, die für ihre Weichheit und Wärme bekannt ist und oft in hochwertigen Strickwaren verwendet wird.
Mesh ist ein luftiger, durchbrochener Stoff, der oft in Sportbekleidung und Freizeitmode eingesetzt wird.
Midi-Rock ist ein Rock, der eine mittlere Länge hat und zwischen dem Knie und dem Knöchel endet. Er ist vielseitig und kann für verschiedene Anlässe gestylt werden.
Ein Midikleid endet zwischen Knie und Knöchel, häufig etwa in Wadenhöhe. Die genaue Wirkung der Länge hängt von Modell und Körpergröße ab. Midikleider gibt es in vielen Schnittformen.
Ein Minikleid endet oberhalb des Knies. Wie kurz es tatsächlich fällt, hängt von Schnitt und Körpergröße ab. Minikleider können gerade, ausgestellt oder locker geschnitten sein.
Modal ist eine regenerierte Cellulosefaser. Als Rohstoff dient Zellstoff, häufig aus Buchenholz. Modal wird wegen seines weichen Griffs und seiner guten Feuchtigkeitsaufnahme unter anderem für Shirts, Kleider, Unterwäsche und Mischgewebe verwendet.
Mohair ist die Faser der Angoraziege. Sie ist leicht, wärmend und kann je nach Verarbeitung eine flauschige oder leicht glänzende Oberfläche haben. Mehr dazu finden Sie im Materialratgeber Mohair.
Nadelstreifen sind sehr feine, parallel verlaufende Längsstreifen, die meist auf dunkleren Stoffen erscheinen. Das Muster wird häufig bei Hosen, Blazern, Westen und Anzügen verwendet.
Naturfasern stammen aus natürlichen Rohstoffquellen. Zu den pflanzlichen Naturfasern gehören zum Beispiel Baumwolle und Leinen, zu den tierischen Naturfasern Wolle, Seide oder Kaschmir. Verarbeitung und Eigenschaften unterscheiden sich je nach Faser deutlich.
OEKO-TEX® STANDARD 100 ist ein Prüf- und Zertifizierungssystem für Textilien und textile Bestandteile. Zertifizierte Artikel wurden nach den Vorgaben des Standards auf eine Vielzahl reglementierter und weiterer potenziell bedenklicher Substanzen geprüft. Die Zertifizierung bezieht sich auf den jeweils geprüften Artikel und ist keine allgemeine Nachhaltigkeitsaussage.
Off-Shoulder bezeichnet Oberteile oder Kleider, deren Ausschnitt so geschnitten ist, dass eine oder beide Schultern frei bleiben. Der Ausschnitt kann elastisch, gerafft oder formstabil gearbeitet sein.
OneSize oder Einheitsgröße bedeutet, dass ein Kleidungsstück nur in einer Größe angeboten wird und durch Schnitt oder Material für einen bestimmten Größenbereich gedacht ist. Welche Konfektionsgrößen tatsächlich passen, hängt vom jeweiligen Modell ab. Nutzen Sie deshalb die angegebenen Maße und unsere Hinweise zu OneSize und Einheitsgrößen.
Oversize bezeichnet einen bewusst weiter und lockerer geschnittenen Stil. Die zusätzliche Weite gehört zum Schnitt und ist nicht mit einer größeren Konfektionsgröße gleichzusetzen.
Pailletten sind kleine, flache oder leicht gewölbte Plättchen mit glänzender Oberfläche. Sie werden auf Stoff genäht oder appliziert und können einzelne Details oder größere Flächen verzieren.
Paisley ist ein ornamentales Muster aus gebogenen, tropfen- oder blattähnlichen Formen. Es wird häufig bei Blusen, Kleidern, Tüchern und anderen bedruckten Textilien eingesetzt.
Palazzohosen sind sehr weit geschnittene Hosen mit meist geradem oder fließendem Bein. Je nach Material können sie leicht und sommerlich oder eleganter wirken und lassen sich mit schmalen wie auch locker fallenden Oberteilen kombinieren.
Ein Parka ist eine meist länger geschnittene Jacke mit funktionalen Details wie Kapuze, Taschen und häufig einem Tunnelzug in Taille oder Saum. Je nach Ausführung kann er leicht, gefüttert oder wetterabweisend gearbeitet sein.
Eine Paspel ist ein schmaler, eingefasster Stoffstreifen oder eine schmale Kante, die Nähte, Taschen oder Abschlüsse betont. Paspeln können Ton in Ton oder als farblicher Kontrast eingesetzt werden.
Pilling bezeichnet kleine Faserknötchen, die durch Reibung auf der Oberfläche eines Textils entstehen können. Besonders weiche oder kurzfaserige Materialien können dazu neigen. Pilling ist nicht automatisch ein Hinweis auf minderwertige Qualität und lässt sich häufig vorsichtig mit einem geeigneten Fussel- oder Pillingrasierer entfernen.
Plissee beschreibt einen Stoff mit gefalteten Mustern, die oft in Röcken und Kleidern verwendet werden.
Ein Plisseerock ist ein Rock mit regelmäßig eingelegten oder dauerhaft fixierten Falten. Die Falten können schmal oder breit sein und verändern je nach Stoff die Beweglichkeit und den Fall des Rocks.
Plus Size bezeichnet Bekleidung in größeren Konfektionsgrößen. Welche Größen darunter fallen, ist nicht einheitlich festgelegt und kann je nach Marke oder Händler variieren.
Polyamid ist ein synthetisches Material, das häufig in Sportbekleidung und Unterwäsche verwendet wird.
Polyester ist eine synthetische Faser, die in Bekleidung sehr vielseitig eingesetzt wird. Je nach Verarbeitung kann sie leicht, fließend, formstabil oder wärmend sein. Mehr zu Eigenschaften und Pflege finden Sie im Materialratgeber Polyester.
Ein Poncho ist ein Oberbekleidungsstück, das meist aus einer großen Stofffläche mit einer Öffnung für den Kopf besteht und locker über Schultern und Oberkörper fällt. Ponchos können offen oder geschlossen gearbeitet sein und bestehen je nach Saison aus Strick, Wolle, Baumwolle oder anderen Materialien.
Puffärmel haben im Schulter-, Oberarm- oder Ärmelabschlussbereich zusätzliche Weite, die durch Falten, Raffungen oder einen schmaleren Abschluss gebündelt wird. Dadurch entsteht eine sichtbar voluminöse Ärmelform.
Quilting oder Steppung bezeichnet das Verbinden mehrerer Stofflagen durch sichtbare Nähte. Dabei entstehen häufig geometrische Muster wie Rauten, Linien oder Kammern. Die Technik wird unter anderem bei Jacken, Westen und Accessoires eingesetzt.
Beim Raglanärmel verläuft die Ärmelnaht nicht an der klassischen Schulterlinie, sondern diagonal vom Hals- oder Kragenbereich zur Achsel. Dadurch entsteht eine weichere Schulterpartie und häufig mehr Bewegungsfreiheit.
Regenjacke ist eine wasserfeste Jacke, die Schutz vor Nässe bietet und oft mit einer Kapuze ausgestattet ist.
Revers sind die umgeschlagenen Teile des Kragens bei Jacken und Blazern, die dem Outfit einen eleganten Look verleihen.
Rippstrick zeigt deutlich erkennbare längs oder quer verlaufende Rippen. Die Struktur entsteht durch den Wechsel verschiedener Maschenarten und ist häufig elastischer als glatter Strick.
Ripsband ist ein gewebtes Band mit einer strukturierten Oberfläche, das häufig für Taschen, Bekleidung oder zur Verzierung verwendet wird.
Ein Rollkragen ist ein hoher, meist weicher Kragen, der umgeschlagen oder eingerollt wird und den Hals weitgehend bedeckt. Er kommt besonders häufig bei Pullovern und Strickkleidern vor.
Rüschen sind geraffte oder gefältelte Stoffstreifen, die als dekorativer Besatz eingesetzt werden. Sie können zum Beispiel an Ausschnitten, Ärmeln, Säumen oder Knopfleisten angebracht sein.
Ein Rundhalsausschnitt ist ein klassischer, rund verlaufender Halsausschnitt, der unter anderem bei T-Shirts, Pullovern, Kleidern und Shirts vorkommt.
Satin bezeichnet in erster Linie eine Webart mit glatter, oft glänzender Oberseite und matterer Rückseite. Satin kann beispielsweise aus Seide, Viskose, Polyester oder anderen Fasern hergestellt werden und wird häufig für Blusen, Kleider, Röcke oder Wäsche eingesetzt.
Ein Schalkragen geht ohne deutlich abgesetzte Kragenspitzen weich in das Vorderteil über und legt sich schalähnlich um den Hals. Er kommt unter anderem bei Strickjacken, Blazern, Mänteln und Kleidern vor.
Ein Schlitzausschnitt ist ein meist runder oder gerader Halsausschnitt mit einem kurzen senkrechten Schlitz in der Mitte oder leicht seitlich. Der Schlitz kann offen bleiben oder mit Knopf, Haken oder Bindeband geschlossen werden.
Ein Schösschen, englisch Peplum, ist ein angesetztes, ausgestelltes Stoffteil im Taillenbereich eines Oberteils, Blazers, Rocks oder Kleides. Es kann weich fallen, gefaltet oder stärker geformt sein und setzt die Taille optisch in Szene.
Schurwolle bezeichnet neue Wolle, die von lebenden Schafen gewonnen wurde und nicht aus wiederaufbereiteten Wollfasern besteht. Sie kann je nach Feinheit und Verarbeitung unterschiedlich weich, wärmend und elastisch sein.
Seide ist eine tierische Naturfaser, die vor allem aus den Kokons von Seidenspinnern gewonnen wird. Sie kann sehr fein, glatt und leicht glänzend verarbeitet werden. Weitere Informationen finden Sie im Materialratgeber Seide.
Shirtkleid ist ein bequemes Kleid, das wie ein übergroßes Shirt geschnitten ist und vielseitig kombiniert werden kann.
Shorts sind kurze Hosen, deren Saum oberhalb des Knies endet. Länge, Weite, Bundhöhe und Material können je nach Modell stark variieren.
Spitze ist ein durchbrochenes textiles Flächengebilde mit dekorativen Mustern. Sie kann mit unterschiedlichen Techniken hergestellt werden, beispielsweise geklöppelt, gehäkelt, gestickt oder maschinell gefertigt. Bekannte Spitzenarten sind unter anderem Chantilly-, Valenciennes- und Alençon-Spitze. In der Mode wird Spitze als vollflächiges Material, Besatz oder Einsatz verwendet.
Ein Stehkragen steht am Hals auf und wird nicht umgeschlagen. Er kann schmal, hoch, weich oder formstabil gearbeitet sein und findet sich häufig bei Blusen, Jacken und Pullovern.
Die Steppjacke ist eine gefütterte Jacke, die durch die Steppnähte ein warmes und bequemes Tragegefühl bietet.
Streifenmuster bestehen aus regelmäßig oder unregelmäßig verlaufenden Linien. Je nach Design können die Streifen längs, quer, diagonal, schmal, breit oder mehrfarbig angeordnet sein.
Stretch beschreibt Materialien, die elastisch sind und sich der Körperform anpassen, was für hohen Tragekomfort sorgt.
Eine Strickhülle ist eine offen getragene, meist weich fallende Strickjacke ohne klassischen Verschluss. Sie ist häufig länger geschnitten und eignet sich gut als zusätzliche Lage über Kleidern, Blusen oder Shirts.
Ein Strickmantel ist eine besonders lang geschnittene Strickjacke, die meist bis über die Hüfte oder zum Knie reicht. Er kann offen getragen oder mit Gürtel, Knöpfen oder anderen Verschlüssen gearbeitet sein.
Ein Sweatshirt ist ein Oberteil aus Sweatstoff, meist mit langen Ärmeln und Bündchen. Im Unterschied zum Hoodie besitzt es normalerweise keine Kapuze.
Taft ist ein dicht gewebtes, meist glattes und eher festes Gewebe mit charakteristisch trockenem, raschelndem Griff. Je nach Faser und Verarbeitung kann Taft leicht bis kräftiger ausfallen. Er wird unter anderem für festliche Kleider, Röcke, Futter oder dekorative Details verwendet.
Tailliert beschreibt Kleidungsstücke, die in der Taille enger geschnitten sind, um die Figur zu betonen und einen femininen, schlanken Look zu schaffen.
Transparent beschreibt Stoffe, die durchscheinend sind und oft für elegante Oberteile oder Kleider verwendet werden, um einen Hauch von Sinnlichkeit und Leichtigkeit zu vermitteln.
Ein Trenchcoat ist ein meist knielanger Mantel mit typischen Details wie Gürtel, Revers, doppelter Knopfreihe und Schulterriegeln. Ursprünglich als wetterfester Mantel entwickelt, wird er heute in vielen Materialien und Schnittvarianten angeboten.
Trockenreinigung ist eine Reinigungsmethode für empfindliche Stoffe, bei der chemische Lösungsmittel anstelle von Wasser verwendet werden, um Kleidungsstücke schonend zu reinigen und zu pflegen.
Trompetenärmel liegen am Oberarm zunächst eher schmal an und werden zum Ärmelende hin deutlich weiter. Die ausgestellte Form erinnert an den Schalltrichter einer Trompete.
Tüll ist ein feines, netzartiges Gewebe mit offener Struktur. Es wird heute häufig aus Polyamid oder Polyester, teilweise auch aus anderen Fasern hergestellt. Tüllröcke, Braut- und Abendmode sowie dekorative Einsätze nutzen das Material wegen seiner Transparenz, Leichtigkeit und formgebenden Wirkung.
Eine Tunika ist ein lockeres Oberteil, das oft in Hüft- oder Oberschenkelhöhe endet und vielseitig für verschiedene Anlässe kombiniert werden kann.
Ein Tunikakleid verbindet den lockeren Charakter einer Tunika mit der Länge eines Kleides. Typisch sind eher gerade oder weit fallende Schnitte, die je nach Modell mit Seitenschlitzen, verschiedenen Ausschnitten oder dekorativen Details gestaltet sein können. Tunikakleider lassen sich je nach Länge und Stil solo oder in Kombination mit schmalen Hosen oder Leggings tragen.
Turn-Up bezieht sich auf das Hochschlagen von Ärmeln oder Hosenbeinen, um einen lässigen, modischen Akzent zu setzen und das Outfit aufzulockern.
Tweed ist ein strapazierfähiger, oft gemusterter Stoff, der häufig für Jacken und Mäntel verwendet wird und für seine warme Textur und Langlebigkeit bekannt ist.
Two-Tone beschreibt Kleidungsstücke, die aus zwei unterschiedlichen Farben oder Materialien bestehen und oft einen interessanten Kontrast schaffen, der das Design hervorhebt.
Der U-Boot-Ausschnitt ist ein breiter, relativ flach verlaufender Halsausschnitt, der sich seitlich in Richtung der Schultern zieht. Er zeigt meist die Schlüsselbeinpartie, ohne tief ins Dekolleté zu reichen.
Bei einer überschnittenen Schulter liegt die Schulternaht weiter außen als die natürliche Schulterlinie. Dadurch entsteht meist eine lockerere, weichere Silhouette mit mehr Weite im Schulter- und Oberarmbereich.
Umschlag beschreibt eine Art von Design, bei dem Stoffe überlappt werden, um interessante Formen und Texturen zu schaffen.
Ein Unterkleid wird unter einem Kleid oder einer Tunika getragen. Es kann Transparenz reduzieren, den Fall des Oberstoffs verbessern oder verhindern, dass ein raueres Material direkt auf der Haut liegt. Unterkleider werden häufig aus glatten, leichten Materialien gefertigt.
Used-Look beschreibt den Stil von Kleidung, die absichtlich so gestaltet ist, dass sie wie gebraucht aussieht und einen Vintage-Charme hat.
V-Ausschnitt ist ein Halsausschnitt, der in V-Form geschnitten ist und oft eine schmeichelhafte Silhouette schafft, die das Dekolleté betont und einen eleganten Look verleiht.
Velours bezeichnet Materialien mit einer weichen, samtartigen Oberfläche. Je nach Herstellungsart kann es sich um gewebte, gestrickte oder beschichtete Stoffe handeln; Optik, Griff und Pflege unterscheiden sich entsprechend.
Verlängerter Schnitt bezieht sich auf Kleidungsstücke, die länger als der Standard geschnitten sind, um eine besondere Silhouette zu erzeugen oder um mehr Bedeckung zu bieten.
Vichy ist ein gleichmäßiges Karomuster aus zwei Farben, bei dem sich horizontale und vertikale Streifen kreuzen. Es wird häufig für Blusen, Kleider, Röcke und sommerliche Stoffe verwendet.
Vintage beschreibt Kleidungsstücke, die aus einer früheren Mode-Epoche stammen und häufig durch ihren einzigartigen Stil und Charme bestechen.
Viskose ist eine regenerierte Cellulosefaser. Stoffe aus Viskose sind häufig weich, fließend und angenehm auf der Haut; ihre Eigenschaften hängen von Verarbeitung und Materialmischung ab. Mehr dazu finden Sie im Materialratgeber Viskose.
Vlies ist ein textiles Flächengebilde, bei dem Fasern nicht gewebt oder gestrickt, sondern auf andere Weise miteinander verfestigt werden. Vliese können aus synthetischen, natürlichen oder regenerierten Fasern bestehen und werden unter anderem als Einlage, Futter oder isolierende Schicht eingesetzt.
Voile ist ein leichter, transparenter Stoff, der sich hervorragend für luftige Sommerkleider oder Blusen eignet und oft aus Baumwolle oder Polyester besteht.
Ein Volant ist ein angesetzter, ausgestellter Stoffstreifen, der durch seinen Schnitt weich oder wellenförmig fällt. Volants finden sich beispielsweise an Ärmeln, Säumen, Ausschnitten oder Rockteilen und unterscheiden sich konstruktiv von klassisch eingekräuselten Rüschen.
Ein Wasserfallausschnitt besteht aus weich fallendem Mehrstoff am Halsausschnitt, der sich in lockeren Falten legt. Je nach Stoffmenge kann der Fall dezent oder ausgeprägt sein.
Wattierung bezeichnet das Füllmaterial, das zwischen dem äußeren und inneren Stoff einer Jacke oder eines Mantels eingearbeitet wird, um Wärme zu bieten und gleichzeitig leicht zu bleiben.
Webware bezeichnet Stoffe, bei denen sich Kett- und Schussfäden rechtwinklig miteinander kreuzen. Im Unterschied zu Maschenware ist Webware in der Grundkonstruktion meist weniger dehnbar, sofern keine elastischen Fasern oder besondere Bindungen eingesetzt werden. Beispiele sind Popeline, Denim, Chiffon oder viele Leinengewebe.
Ein Wickelkleid wird vorne oder seitlich übereinandergeschlagen und mit Bindebändern, Gürtel, Knopf oder einem anderen Verschluss fixiert. Daneben gibt es Kleider in Wickeloptik, die nur den Eindruck eines gewickelten Vorderteils erzeugen.
Wickelrock ist ein Rock, der um die Taille gewickelt wird und oft mit Bändern oder Knöpfen gesichert ist, wodurch er leicht an die Körperform angepasst werden kann.
Wolle ist eine tierische Naturfaser, meist vom Schaf. Sie kann Wärme gut speichern, Feuchtigkeit aufnehmen und je nach Feinheit sehr unterschiedlich im Griff sein. Ausführliche Informationen finden Sie im Materialratgeber Wolle.
XXL steht für „Extra Extra Large“ und ist eine internationale Größenbezeichnung. Welche Körpermaße einer XXL entsprechen, kann je nach Hersteller unterschiedlich ausfallen. XXL bezeichnet eine Größe und ist nicht gleichbedeutend mit einem Oversize-Schnitt.
Eine Passe, englisch Yoke, ist ein eingesetztes Stoffteil, das häufig im Schulter-, Rücken-, Brust- oder Hüftbereich sitzt. Sie kann der Formgebung dienen und gleichzeitig als gestalterisches Detail eingesetzt werden.
Zipper ist eine englische Bezeichnung für Reißverschluss. Reißverschlüsse können sichtbar oder verdeckt verarbeitet sein und bestehen je nach Ausführung aus Metall oder Kunststoff. Neben ihrer Funktion zum Öffnen und Schließen werden sie in der Mode auch als sichtbares Designdetail eingesetzt.
Zopfmuster ist ein Strickmuster, bei dem Maschengruppen miteinander verkreuzt werden. Dadurch entstehen erhabene, geflochten wirkende Strukturen, die besonders bei Pullovern, Strickjacken und Accessoires vorkommen.
Zweiteiler sind aufeinander abgestimmte Kombinationen aus zwei separaten Kleidungsstücken, beispielsweise Oberteil und Rock oder Oberteil und Hose. Die Teile können zusammen getragen oder einzeln mit anderen Kleidungsstücken kombiniert werden.